Die Lachtaube

Streptopelia roseogrisea

 

Diese Ziertaube, ist keine Wildtaube. Sie ist gehört zu der Rasse der Turteltaube und ist mit der Türkentaube verwandt. Ursprünglich stammt sie aus Afrika. Seit Jahrhunderten ist sie in Westeuropa domestiziert und ist sehr leicht zu zähmen. In Gefangenschaft wurden sie recht alt, bis zu 40 Jahre.

Lachtauben waren besonders in Ostfriesland sehr beliebt. Dort wurden sie oft, einzeln, in Häusern nachempfundenen Käfigen gehalten.  Da sie als Wetterpropheten galten. Diese Tauben, wurden in das Häusliche Leben mit einbezogen, Sie kannte jeden und war jedem, aus dem Haus Gutfreund. So kannte sie auch alle Geräusche, die im Haus waren. Sollten aber ungewöhnliche Geräusche zu ihr dringen, schlug sie an und warnte so, „ihre“ Menschen. Sie übernahm also,  eine Art Wachhund Funktion. Auch wurden ihr im Volksaberglauben Heilkraft  zugesprochen, besonders bei Hautkrankheiten.

1987 gab es die ersten Lachtauben auf einer Ausstellung in Vreden. Hauptinitiatoren waren Jan Pluis (Niederlande) und Erna Stupperich (Deutschland). Es gab leider nur 2 Ausstellungen mit Lachtaubenkäfigen.

 

Wie bei Tauben üblich, legen sie 1-2 Eier. Die Brutzeit beläuft sich auf ca. 14 Tage. Die Täubin übernimmt den Hauptanteil der Bebrütung der Eier. Aber 2 mal am Tag, übernimmt der Täuber diese Pflicht, vormittags gegen 10 Uhr und noch einmal zwischen 14 und 15 Uhr.

Mit 17 bis 18 Tage werden die Jungen Flügge, werden aber noch weiter gefüttert bis sie ca. 4 Wochen alt sind.

Oft werden Pro Jahr bis zu 6 Bruten groß gezogen. 5-6 Wochen nach dem Schlupf der Junge, fangen sie meistens ein neues Gelege an.

Lachtauben sind Ideale Volierenvögel, sehr lebhaft aber nicht zu stürmisch. So kann man sie auch bedenkenlos, mit kleineren fliegenden Tierchen Vergesellschaften.

Turteltaubenfutter von witte molen.
Inhalt : 30% Weizen, 17% Hirse, 17% Mais Grütze, 10% Milo,9% Buchweizen, 7% Dari, weiss , 4% Kardi , 4% Haferkerne und 2% Rübsen.