Rex – Meerschweinchen

Ein süßes Gesicht, runde Knopfaugen und Fell, das an einen Drahthaarterrier erinnert. Es fühlt sich an wie ein plüschiger Teddybär, ein possierliches Wesen. Die Rede ist vom Rexmeerschweinchen.

Zum ersten mal trat diese Mutation 1919 in England auf, wohl zu den beliebtesten Rassen zählt es nun. Durch das fehlende Deckhaar tritt die Kräuselung bei diesen Kurzhaarigen auf. Sie reagieren sehr elastisch und die einzelnen Haare sind in sich kraus (mehrfach gedreht). Die Haarlänge gleichmäßig in Länge ( 2 Zentimeter) und Dichte, und auch am Bauch soll die Kräuselung vorhanden sein, dass schreibt der Standard vor. Die Jungtiere sehen aus wie kleine Wollknäuel und werden häufig über Trägertiere gezüchtet, das heißt, man verpaart Rexmeerschweinchen mit Glatthaarmeerschweinchen. Rexträgertiere, als Glatthaartiere erhält man zu 100% aus dieser Verpaarung.

Dann werden Rex mit Rexträgern verpaart, und man erhält 50 % Rex und 50% Rexträger.

Auf die Fellqualität jedoch schlägt sich diese Zuchtmethode nieder, um das schöne Fell bei zu behalten, sollte man nur Rex und Rex verpaaren. Aber wiederum auch nur Tiere, die ein gutes Fell aufweisen,  somit ist erst ein gutes Ergebnis zu erwarten. In der Farbveredelung Satin wirkt diese Rasse besonders schön, besonders in den Farben Cremerot und Goldagouti, glänz das Fell besonders Intensiv. Aber auch in Weiß und anderen Farben sieht man den Glanz gut.

Teddymeerschweinchen wirken im Erscheinungsbild ähnlich, sie unterscheiden sich kaum vom Rexmeerscheinchen. Sie traten zum ersten mal in Kanada auf. Ihr gekräuseltes Haar wurde durch ein dominantes Gen verursacht. Seit einiger Zeit werden Teddys in Deutschland erfolgreich gezüchtet.

 

Texel Meerschweinchen

Texelmeerschweinchen  werden erst seit Mitte der 80er Jahre gezüchtet. Ihre Vorfahren sind Sheltie- und Rexmeerschweinchen.  Tiere mit dieser Fellstruktur erscheinen wie Peruanische Seidentiere mit kurzen Haaren im Gesicht und ohne Wirbel. Jedoch sind ihre Haare gewellt, und am Bauch haben sie Locken. Die langen Haare fallen links und rechts in einen Mittelscheitel. Die Schleppe kann 15 - 18 Zentimeter lang werden.